Biographie

Vor vielen Tagen und langen Nächten, beschlossen fünf lustige Freunde der lauten Musik eine Band zu gründen. Und wenn man so etwas schon mal beschliesst, dann macht man das halt auch…

Der Musikstil stand auf Anhieb fest, und man entschloss sich umgehend dazu das Publikum mittels einer Mischung aus Härte und eingängigen Melodien in motorische Ekstase (= Pogo, Stagedive, etc.) zu versetzen. Mit diesem ambitionierten Ziel vor Augen wurde über Umwege etwas später der passende Bandname gefunden, welcher nahezu perfekt zum wilden und schwer kontrollierbaren Sound (einem Mix aus diversen Rock- und Metal-Elementen mit Anleihen aus dem Hardcore- und Punk-Bereich) der Band passte:

„SECONDHAND CHILD“ (kurz „ShC“) waren geboren!

Gleich zu Beginn machte man sich also daran, der globalen Rockwelt was auf die Ohren zu geben und dabei stets den Spass in den Vordergrund zu stellen. Aber auch diesem Grundsatz folgend sollte die Musik nicht ohne Sinn und Verstand das Licht der trüben Welt erhellen, sondern immer wieder auch mal die Gelegenheit bieten, einen schweisstreibenden und wohltuenden Frustabbau zu erleben.

Geplant – getan, und so gab es sehr bald die ersten Auftrittsmöglichkeiten, worauf viele Weitere folgten und noch mehr folgen werden. Ein Ende ist nicht in Sicht, und das ist auch gut so!

Im Jahre der Quadratzahl von zwei im neuen Jahrtausend, wurde die erste Demo-CD mit dem treffsicheren Titel „Security Warning“ auf die Menschheit losgelassen. Die damaligen Aufnahmen fanden im „Littlecreek Studio“ in Gelterkinden (CH) statt. Als Verantwortliche für Recording, Ton, Mix und Mastering gingen dabei die Studio-Betreiber V.O. Pulver und Franky Winkelmann der „hellvetischen“ Metalcore-Band „gurD“ in die Geschichte von „ShC“ ein und betätigten sich gleichzeitig als Produzenten dieser kleinen aber feinen Drei-Songs-Scheibe.

Nach mehreren Teilerfolgen an verschiedenen Multi-Band-Konzerten von wettbewerbs-mässiger Natur und der grossen Ehre am Abschiedskonzert der eidgenössischen Metal-Combo „Pornchild“ als einziger Support auftreten zu dürfen, wurde es absichtlich und nicht ohne Grund etwas ruhiger um „ShC“:

Die Vorbereitungen zum geplanten ersten Longplayer wurden in Angriff genommen, bevor man im Sommer des sexuell unspektakulären Jahres „06“ – frei nach dem Motto „Never change a winning team!“ – wieder den Weg ins „Littlecreek Studio“ antrat, um zehn zum Teil mehr, zum Teil weniger neue Songs aufzunehmen.

Der daraus resultierende Silberling wurde schnell grösser, lernte bald auf eigenen Beinen zu stehen und hört auf den Namen „What Do You Live For?“ Wieder durften die fünf Bengel aus zweiter Hand auf  die tatkräftige Unterstützung der beiden „gurD“-Masterminds zählen und erntete im Nachhinein dank dieser sehr intensiven und angenehmen Zusammenarbeit in diversen Magazinen und Webzines zum Teil überschwängliches Lob. Dies lag neben der aufgenommenen Musik auch nicht zuletzt an den Betreibern des Labels „Quam Libet Records“, welches sich sofort und ohne zu zögern den fünf Pseudo-Waisen annahm und dafür sorgte, dass Freunde der rockigen Unterhaltung den Weg zum Erwerb dieses Debüt-Albums auch finden würden.

Schlussendlich lernte man an einem Konzert im Frühjahr des James-Bond-Jahres „(0)07“ einen gewissen Nando Rohner kennen, welcher sich ab Mitte des Jahres in allen Belangen um das Wohlbefinden und das Weiterkommen von „ShC“ kümmerte.

Dank dieser glücklichen Fügung sieht die Zukunft der Welt des Rocks wieder mal etwas rosiger aus, und man kann sich jetzt schon sicher sein, dass – egal ob von Erfolg gekrönt oder nicht – „ShC“ unbeirrbar weiter auf den Pfaden der lustigen Provokation im Sinne guter Parties marschieren werden.

So weit, das Altbekannte

Danach gab es allerdings nicht nur eine weltweite Finanzkrise, sondern auch ein grosses neues Problem für „ShC“: Philipp bildete sich zwischen Sommer 2008 und Sommer 2010 beruflich erfolgreich weiter, dies jedoch nicht in unserer Heimatstadt. Deswegen wurde es ruhig um die Band…zu ruhig! Es wurden zwar immer wieder vereinzelte Konzerte gespielt, aber von einer gewissen Regelmässigkeit konnte leider keine Rede sein.

Nun ist diese Phase aber vorbei, und „ShC“ befinden sich wieder mitten im Songwriting und diverse konzerte sind sogar noch für diesen Herbst geplant. Dazu wurde die Homepage als Blog neu konzipiert, der Bandname wurde offiziell auf ShC abgekürzt und als Dankeschön an alle Fans, welche die Band nicht vergessen haben, wurde eine Download-EP mit dem Titel „We’ve Never Been Here…“ im Blog integriert.

Wir wünschen Euch ab sofort viel Spass und Nackenschmerzen mit ShC! 🙂

K (vocals), Stevie Boy (vocals), Thrillian (guitar), JoLion (guitar), Pasci (bass), TBD (drums)

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